BIS ANFANG MÄRZ 2020 FÜR WORKSHOPS ODER MIT EIGENER ARBEIT ANMELDEN
19. bis 22. März 2020 im Theater Dortmund

Digitale Technologien verändern seit längerem die Art und Weise, wie wir denken, arbeiten, lieben, kommunizieren und zusammenleben. Algorithmen regeln den Verkehrsfluss, soziale Netzwerke schaffen neue Beziehungsformen und Managementsysteme optimieren den Arbeitsablauf. Die Digitalität prägt damit auch künstlerische Inhalte, transformiert etablierte Darstellungsweisen und bringt neue Kunstformen hervor. Wie reflektieren und erforschen Theater und Kunst diese tiefgreifenden Veränderungen?
Wir laden Euch ein, zusammen mit den Fellows der Akademie für Theater und Digitalität und weiteren Gästen die digitale und vernetzte Gegenwart aus künstlerischer Perspektive zu analysieren. Wir befragen das Potenzial, aber auch die Grenzen des Digitalen in Kunst und Theater: Wie wirkt sich der digitale Wandel in unserem Alltag auf künstlerische Themen, Erzähl- und Gestaltungsweisen aus? Was heißt dies für Regisseur*innen, Videokünstler*innen, Schauspieler*innen oder Musiker*innen? Was für ihr Publikum? Und wie verändert sich die Kunst, wenn Programmierer*innen wesentliche Aufgaben übernehmen? Wie erleben wir Kunst, die sich nicht nur einzelner technischer Hilfsmittel bedient, sondern in einer computergenerierten Umwelt beheimatet ist?

Das Labor Staging Complexity befasst sich im Rahmen eines ÖFFENTLICHEN SYMPOSIUMS (19.3.), in DREI PARALLELEN WORKSHOPS (20.-22.3.) und anhand KÜNSTLERISCHER POSITIONEN mit Formen der Selbstdarstellung und der politischen Meinungsbildung in den Sozialen Medien, mit Interaktionen zwischen Mensch und Technik und neuen Partizipationsweisen. Nicht zuletzt schafft das Labor Raum für Begegnungen und den Austausch von Studierenden, Künstler*innen, Programmierer*innen und Theoretiker*innen über Visionen und Ängste in digitalen Zeiten.
Melde Dich jetzt für das viertägige Labor an mit Symposium (19.3.), Workshops (20.-22.3), Mittagessen und Unterkunft*. (Kostenfrei!) –
*Unterkunft nur nach Voranmeldung, begrenztes Kontingent!
(Begrenztes Kontingent, Anmeldung bitte bis Anfang März unter: labor@cheersforfears.de)

Bewirb Dich jetzt mit einem künstlerischen Beitrag zum Showcase am 20. März. (Vergütet!)
(Deadline: 1. März unter labor@cheersforfears.de Erläuterung siehe unten)

Öffentliches Programm des Labors Staging Complexity

Donnerstag, den 19.3. 11:00-18:00 Symposium Staging Complexity
19:00 Showcase: Forschungsprojekte an der Akademie für Theater und Digitalität
Freitag, den 20.3. 20:00 Showcase: Junge Positionen einer (post)digitalen Kunst

Workshop-Programm (nur mit Voranmeldung)

Freitag, den 20.3. 11:00-18:00
Samstag, den 21.3. 11:00-18:00
Sonntag, den 22.3. 11:00-16:30

Das detaillierte Programm des Symposiums und eine Übersicht über alle Speaker*innen und
Workshopleiter*innen werden zeitnah veröffentlicht.

Das Labor Staging Complexity wird veranstaltet von Cheers for Fears in Koproduktion mit der Akademie für Theater und Digitalität, dem Theater Dortmund und dem Büro medienwerk.nrw (Träger: Hartware MedienKunstVerein). Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie der Kunststiftung NRW.

Anmeldung zur Teilnahme am gesamten Labor inklusive Symposium und dreitägigen Workshop-Programm

Wer kann teilnehmen? Angesprochen sind alle Studierenden aus den Künsten und Kulturwissenschaften, Kunst- und Kulturschaffende am Anfang Ihrer Laufbahn sowie assoziierte Akteur*innen aus Informatik, Logistik oder anderen mit der digitalen Transformation befassten Wissenschaften, die am Crossover von Kunst und Digitalität interessiert sind und im betreffenden Zeitraum keine Termineinschränkungen haben. Die Anmeldung erfolgt nach dem Prinzip ‚First come, first served‘.

Zur Anmeldung beantwortet uns bitte folgende Fragen und schickt sie bis Anfang März an labor@cheersforfears.de:
• Was interessiert Euch am Laborthema? Welche Fragen bringt ihr mit?
• Was ist Euer Ausbildungshintergrund und welche (künstlerische) Tätigkeit übt Ihr aus?
• Benötigt Ihr eine Unterkunft vom 19. bis zum 22.3.?
• Ist beim Mittagessen auf irgendetwas zu achten?

Das Labor Staging Complexity wird veranstaltet von Cheers for Fears in Koproduktion mit der Akademie für Theater und Digitalität, dem Theater Dortmund und dem Büro medienwerk.nrw (Träger: Hartware MedienKunstVerein). Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie der Kunststiftung NRW.

CALL FOR APPLICATIONS:
Showcase: Junge Positionen einer (post)digitalen Kunst
Präsentation einer künstlerischen Arbeit zum Thema Digitalität und Vernetzung am 20.3.2020 im Theater Dortmund im Rahmen von Staging Complexity. Ein Labor zu Kunst und Theater im digitalen Zeitalter

Während des Labors Staging Complexity bietet am 20.3. ab 20 Uhr ein Showcase jungen Künstler*innen den Raum, eigene bereits realisierte Arbeiten zu präsentieren, die sich mit den Themen des Labors auseinandersetzen. Ob performative, installative, klangliche oder partizipative Ansätze – wir freuen uns auf Eure Einsendungen.
Bewerbt Euch bis zum 1. März mit einer E-Mail an labor@cheersforfears.de. Stellt uns darin bitte Euch und Eure künstlerische Arbeit vor, nennt die technischen Spezifikationen und das benötigte räumliche Setting. Die Präsentationen können im Studio (ca. 6*8m), im Umgang vor dem Studio und im öffentlichen Raum, z.B. dem Theatervorplatz stattfinden. Sendet uns gern Bild-/Videomaterial und nennt uns anstehende Showingtermine.

Der Showcase wird mit 300 € pro teilnehmender Künstlerin vergütet.

Das Labor Staging Complexity wird veranstaltet von Cheers for Fears in Koproduktion mit der Akademie für Theater und Digitalität, dem Theater Dortmund und dem Büro medienwerk.nrw (Träger: Hartware MedienKunstVerein). Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie der Kunststiftung NRW.