25./26. MÄRZ: Wir richten mit Play ON! die Online Konferenz HOPE aus!

Play On! ist eine 4jährige EU-geförderte Kooperation von 9 Theatern, darunter das Theater Dortmund und die dort angebundene Akademie für Digitalität und Theater. Unter dem Thema „Concrete Utopias in the digital age“ liegt der Fokus des Projekts auf der Entdeckung immersiver Technologien und ihrer Erprobung in non-linearen Erzählstrukturen innerhalb neuer transmedialer Theaterformate.

Durch die Pandemie-bedingten Einschränkungen konnten die PlayOn!-Treffen natürlich nicht analog stattfinden, sondern wurden – soweit möglich – ins Netz verlagert. Anstelle zu dem im Umfeld der republica geplanten „Creative Forum“, einem Konferenzformat mit Lectures und Talks, lädt das in Berlin ansässige Managementteam in Kooperation mit der Akademie für Digitalität und Theater nun zur online-Konferenz HOPE am 25. / 26. März ein.

Der Titel HOPE knüpft an die Hoffnungen auf Neustart und Wiedereröffnung der weltweit seit nahezu einem Jahr geschlossenen Theater an. Immerhin haben die Corona-Einschränkungen in weiten gesellschaftlichen Bereichen, nicht zuletzt in Kunst und Kultur, die Digitalisierung beschleunigt. Und so ist die Notwendigkeit sich mit transmedialem Storytelling und dem Einsatz von Mixed-Reality-Technologien (XR) zu beschäftigen, unerwartet dynamisch gewachsen.

Die mit dem Titel der Konferenz verbundenen Hoffnungen richten sich aber auch darauf, dass nach dem Ende der Pandemie das Potential immersiver Technologien weiterhin Beachtung findet und digitale Anwendungen auch in zukünftigen Theaterproduktionen dauerhaft ihren Platz haben.

HOPE konzentriert sich an zwei Tagen auf Best-Practice-Beispiele aus aller Welt, die immersives Theater mit reality-gaming-Elementen kombinieren und / oder XR-Technologien verwenden. Zu den teilnehmenden deutschsprachigen Theatern gehören machina Ex, Prinzip Gonzo, The agency und das Schauspielhaus Wien.

In Keynotes und Panel-Diskussionen wird u.a. erkundet, wie sich Theaterästhetik durch XR-Technologien verändert und wie interaktive Erzählstrukturen Autorenschaft und Publikum herausfordern. In Arbeitsgruppen werden Anforderungen an Performer*innen, Bühnenbild und Dramaturgie erprobt und diskutiert.

Die Konferenz wird gestreamt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Zum Programm geht es hier.