15 Theater im deutschsprachigen Raum gründen das theaternetzwerk.digital. Ziel des Netzwerkes ist es, Wissen und Erfahrungen im Bereich Digitaltheater und Theaterdigitalisierung auszutauschen. Die Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität und das Staatstheater Augsburg sind die Initiatoren des neuen Netzwerkes.

„Bereits vor der Pandemie hat sich nicht nur die Wirtschaft, sondern die ganze Welt in einem gewaltigen Transformationsprozess befunden. Auch innerhalb von Kunst und Kultur entscheidet eine erfolgreiche Digitalisierung letztendlich über Sein oder Nichtsein. Dabei geht es sowohl um künstlerische Prozesse, als auch um Arbeits- und Produktionsabläufe. Es ist unser gemeinsames Anliegen, diesen Prozess selbstständig und produktiv zu gestalten. Und es ist unser gemeinsames Ziel, dabei so viele Theater wie möglich an dem gewonnenen Wissen und den Erfahrungen teilhaben zu lassen.“ (Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor Theater Dortmund)
Derzeit sind insgesamt fünfzehn Theater beteiligt, darunter Stadt- oder Staatstheater, aber auch private und freie Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (gesamte Liste: hier.)
Die zeichnenden Häuser planen, an einer gesamt-theatral verstandenen digitalen Strategie zu arbeiten und sehen den digitalen Kulturwandel und die damit verbundenen Transformationsprozesse als Bereicherung ihrer Arbeit. Sie wollen die künstlerisch sinnvollen technologischen Möglichkeiten im physischen Kopräsenzraum erforschen und die digitalen und virtuellen Räume mit den Mitteln der Kunst aktiv und selbstbestimmt gestalten.
„Es ist jetzt wichtig, Partner*innen zu identifizieren, vernetzt und dezentral zu denken, sich gegenseitig verpflichtet zu fühlen sowie sich Erfahrungen mit digitalen Techniken wechselseitig zur Verfügung zu stellen, denn: Sharing is Caring!“ (Marcus Lobbes, Direktor der Akademie für Theater und Digitalität)