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Installation und Studie zu Virtual Reality und Empathie!

Wie ist es wohl, die Welt aus der Perspektive eines anderen zu betrachten? Wie ist, wenn man seinen eigenen Körper aus der Sicht eines Fremden sieht? Die Installation „The Machine to be Another“ macht genau dies möglich.
Am 25. Januar zwischen 10 und 18 Uhr präsentiert die Akademie für Theater und Digitalität am Theater Dortmund in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke die Installation „The Machine to be Another“, bei der die Besucherinnen und Besucher über Virtual Reality-Technologien in die Rolle anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlüpfen können.
„The Machine to Be Another“ ermöglicht es, die Welt aus den Augen und dem Körper eines anderen Menschen zu erkunden und so den eigenen Körper und das eigene Selbst aus ganz neuer Perspektive kennenzulernen. Diese künstlerische Erprobung wird dabei von einem wissenschaftlichen Team der Universität Witten/Herdecke begleitet. „Wir möchten herausfinden, was an dem Hype um Virtual Reality als sogenannte ‚Empathie-Maschine‘ eigentlich wirklich dran ist“, erklärt Dr. Jonathan Harth, Soziologe an der Universität Witten/Herdecke. „Deshalb möchten wir interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu einladen sich an kurzen Befragungen vor und nach dieser einmaligen Erfahrung zu beteiligen.“
Hintergrund der künstlerisch-wissenschaftlichen Studie ist, dass Untersuchungen gezeigt haben, dass verschiedene Experimente mit Virtual Reality das Potenzial haben, altruistisches Verhalten im realen Leben zu fördern und Vorurteile zwischen Menschen abzubauen. Gemeinsam mit Studierenden aus seinem Seminar untersucht Dr. Harth deshalb, wie mit Hilfe von Virtual Reality die Einfühlung in andere Menschen erweitert werden könnte. Alle Interessierte sind dazu eingeladen, den eigenen Körper für kurze Zeit mit einer anderen Person zu tauschen.
Die Teilnahme an der Erfahrung und Studie ist kostenlos und dauert insgesamt etwa 45 Minuten.
Wir bitten um eine Anmeldung
Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen bei der Anmeldung: jonathan.harth@uni-wh.de