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Postdigitale Kunstpraktiken auf der Bühne – Hybride Performances zwischen immersiven, interaktiven und generativen Verfahren

Prof. Dr. Judith Ackermann

Postdigitale Kunstpraktiken verhandeln aus der Computertechnik resultierende Fragestellungen ästhetisch (neu). Sie sind nicht immer technisch realisiert, zeigen sich jedoch als durch die Digitalisierung informierte und über diese reflektierende Erscheinungsformen, die die rezeptive und kreative Auseinandersetzung mit ihrer soziotechnischen Spezifik ermöglichen. Tradierte Betrachtungs- und Bewertungsschemata der Kunst werden zur Disposition gestellt und es gilt neue Kuratierungs und Inszenierungsstrategien zu etablieren. Postdigitale Kunst verbindet immersive, interaktive und generative Verfahren, die Digitales mit Physischem und Körperliches mit Informatischem verschränken. Der Vortrag zeigt die Besonderheiten der Ausdrucksformen auf und befragt ihr Potential für die darstellenden Künste.