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2ManyDJs erzürnen Rock-Puritaner mit „Nirvana vs Destiny’s Child“; Brian Burton erntet Ruhm für sein „Grey Album“; das Team um Kay Voges schickt seine Darstellerin ganz buchstäblich in den Kühlschrank und wagt den „Grenzgang“ mit Nietzsche, Deleuze und Wahlpropaganda der AFD. Die digitale Vernetzung, Verfügbarkeit und Veränderbarkeit von Material begünstigen künstlerische Praktiken, die auf referenzierender Aneignung und kreativer Weiterverarbeitung beruhen.

Mash-Ups vermischen Bestehendes und Bekanntes. Sie spiegeln die gegenwärtigen technisch-digitalen Produktionsmöglichkeiten und lassen sich als ein kreativer Ausdruck zeitgenössischer Gesellschaftskritik lesen, den es gegen die Annahme popkultureller Beliebigkeit, sukzessive Belanglosigkeit, zu verteidigen gilt.

Das Publikum hat die Möglichkeit, sich mittels Slido an der anschließenden Diskussion zu beteiligen, indem es hier Fragen an die Referent*innen richtet. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der Veranstaltungsdauer möglicherweise nicht alle Fragen berücksichtigt werden können.

Die Veranstaltung findet virtuell statt. Zugang ab ca. 19.20h hier.

Mit Anja Neumann (Regisseurin und Dramaturgin, FU Berlin)