Lade Events

Aufgrund der aktuellen Ereignisse findet das Labor als konzentriertes Online-Symposium am 19.03. statt!
Tagesaktuelle Informationen, Anmeldung und Einwahl erfolgt über cheersforfears.de.

ab 10:45 auf diesem Link einwählen: https://zoom.us/j/378010361
(Zoom-ID: 378010361)

Nach dem Klick auf den Link müsst Ihr noch der Ausführung einer Installationsdatei zustimmen. Dann startet direkt die Zoom-Session. Nach den Vorträgen könnt Ihr uns mit dem Button „Raise Hand“ signalisieren, dass Ihr eine Frage oder einen Kommentar einbringen wollt.

Ab 11:00 streamen wir das Symposium live auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCH3OkYcnYFxqvxar328kBUg/

Falls Ihr Euch einbringen wollt, aber nicht an der Zoom-Schaltung teilnehmt, werden wir Eure E-Mails an labor@cheersforfears.de berücksichtigen!

Digitale Technologien verändern seit längerem die Art und Weise, wie wir denken, arbeiten, lieben, kommunizieren und zusammenleben. Algorithmen regeln den Verkehrsfluss, soziale Netzwerke schaffen neue Beziehungsformen und Managementsysteme optimieren den Arbeitsablauf. Die Digitalität prägt damit auch künstlerische Inhalte, transformiert etablierte Darstellungsweisen und bringt neue Kunstformen hervor. Wie reflektieren und erforschen Theater und Kunst diese tiefgreifenden Veränderungen?

Wir laden Euch ein, im Rahmen eines Online-Symposiums mit uns die digitale und vernetzte Gegenwart zu analysieren. Wir befragen das Potenzial, aber auch die Grenzen des Digitalen in Gesellschaft, Kultur und Kunst: Wie wirkt sich der digitale Wandel auf unsere alltäglichen kulturellen und sozialen Praktiken aus? Wie auf künstlerische Themen, Erzähl- und Gestaltungsweisen? Was heißt dies für Regisseur*innen, Videokünstler*innen, Schauspieler*innen oder Musiker*innen? Was für ihr Publikum? Wie erleben wir Kunst und kulturelle Praktiken, die sich nicht nur einzelner technischer Hilfsmittel bedienen, sondern in computergenerierten Umwelten beheimatet sind?

Online-Symposium
Staging Complexity befasst sich im Rahmen eines Online-Symposiums am 19.3. mit den Herausforderungen und Potenzialen digitaler Medientechnologien. Diana McCarty eröffnet das Symposium so mit der Frage nach techno-feministischen Handlungs- und Organisationsweisen, Anja Breljak setzt sich mit der Tatsache auseinander, das Computertechnologien zum festen Bestandteil unserer Intimsphäre geworden sind, Christian Sievers und Régine Debatty fragen, wie Künstler*innen auf Dispositive von Unsicherheit, Kontrolle und Präkarisierung reagieren und Philipp Jonathan Ehmann diskutiert, wie soziale Netzwerke und Computerspiel die Art und Weise verändern, wie Theater und Kunst Geschichten erzählen. Nicht zuletzt schafft das Symposium Raum für Diskussionen und Austausch über Visionen und Ängste in digitalen Zeiten.

Programmablauf
11:00 Begrüßung

Michael Eickhoff (Akademie für Theater und Digitalität, Theater Dortmund)
Fabian Saavedra-Lara (medienwerk.nrw)
Sina-Marie Schneller, Jascha Sommer (Cheers for Fears)
11:30 Intervention I

Diana McCarty: Be(coming) media – Techno-Feminist Pasts, Presents & Potentials (ENG)
12:00 Diskussion zu Intervention I

12:30 Intervention II
Anja Breljak: Staging Affect? Digitalisierung als/in sozio-affektive/n Prozesse/n (DEU)
13:00 Diskussion zu Intervention II
13:30 Pause

14:30 Tele-Panel: Künstlerischer Umgang mit (post)digitalen Herausforderungen

Christian Sievers: Trackedness. Der Traum von Kontrolle, der Umgang mit Unsicherheit – und was die Kunst daraus macht (DEU)
Régine Debatty: Where are the click-luddites? (ENG)
Philipp Jonathan Ehmann: Multimediatheater – ganz ohne Medien, ganz ohne Theater (DEU)
16:00 Pause

16:15 Diskussion zum Tele-Panel

17:00 Ende

Das Labor Staging Complexity wird veranstaltet von Cheers for Fears in Koproduktion mit der Akademie für Theater und Digitalität, dem Theater Dortmund und dem Büro medienwerk.nrw (Träger: Hartware MedienKunstVerein). Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie der Kunststiftung NRW.