Werkstattgespräch – Dancing with Robots

Im Rahmen der Reihe HOW TO TORIAL besuchte Mario Simon einen Roboterarm in Augsburg – was das Augsburger Staatstheater mit einem Roboterarm anstellen kann – das erkundet er im Gespräch mit Tina Lorenz und Markus Schubert.

HOW TOTORIAL#2: Medientechnik für Interessierte

Dieses Tutorial ist ein Überblick von kostenloser oder günstiger Soft- und Hardware um damit digitale Medien für den Theaterbetrieb im analogen und digitalen Raum zu gestalten. Zu diesem Tutorial gibt es ein Handout in dem alle angesprochenen Bereiche nochmal Links zu Tutorials und hilfreichen Websites erweitert werden. Das Handout findet man unter dieser Adresse: https://abydos.theater.digital/akademie/tutorials/Handout_Medientechnik_fuer_Interessierte.pdf Konzeption und Produktion - Mario Simon

Enjoy Complexity #8 – Body & Digitality

Die beiden Fellows der Akademie Marco Donnarumma und Andrea Familari bilden mit Margeritha Pevere das Performance-Kollektiv „Fronte Vacuo“. Donnarumma und Familari geben Einblicke in ihre Forschungsarbeit und stellen ihr Langzeit-Forschungsprojekt „Humane Methods“ vor. Die beiden international renommierten Choreographen und Videokünstler arbeiten mit Körpersensoren, robotergestützten Prothesen, Methoden der künstlichen Intelligenz – und lassen Musik und Licht interaktiv miteinander interagieren. „[Σxhale]“ (als Teil von „Humane Methods“) kommt als kollektives soziales Experiment im Januar in Wien auf die Bühne, das Technologie, Kunst und soziale Teilhabe in einer ungewöhnlichen Erzählform verbindet. Donnarumma und Familari geben Einblick in den Ansatz ihrer Arbeit.

Enjoy Complexity #7: Pro „Mash-Up“ – Stage The Remix!

2ManyDJs erzürnen Rock-Puritaner mit „Nirvana vs Destiny’s Child“; Brian Burton erntet Ruhm für sein „Grey Album“; das Team um Kay Voges schickt seine Darstellerin ganz buchstäblich in den Kühlschrank und wagt den „Grenzgang“ mit Nietzsche, Deleuze und Wahlpropaganda der AFD. Die digitale Vernetzung, Verfügbarkeit und Veränderbarkeit von Material begünstigen künstlerische Praktiken, die auf referenzierender Aneignung und kreativer Weiterverarbeitung beruhen. Mash-Ups vermischen Bestehendes und Bekanntes. Sie spiegeln die gegenwärtigen technisch-digitalen Produktionsmöglichkeiten und lassen sich als ein kreativer Ausdruck zeitgenössischer Gesellschaftskritik lesen, den es gegen die Annahme popkultureller Beliebigkeit, sukzessive Belanglosigkeit, zu verteidigen gilt. Mit Anja Neumann (Regisseurin und Dramaturgin, FU Berlin)

Enjoy Complexity #6: Verhandlungsräume der Demokratie im Zeitalter des Digitalen

Welche Schnittmengen finden Informatik und Dramaturgie, welche Berührungspunkte das „Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (Idial)“ an der Fachhochschule Dortmund und die Dramaturgische Gesellschaft? Im Vorfeld der Digitalen Woche Dortmund (#DiWoDo2020) diskutieren Sabine Sachweh, Professorin für Informatik am Idial, und Harald Wolff, Dramaturg und Vorstandsvorsitzender der Dramaturgischen Gesellschaft, über Verhandlungsräume der Demokratie: Welche Weichen müssen oder sollten Kommunen heute stellen, damit sich angesichts von Digitalisierungsprozessen und der Verwandlung der Gemeinwesen in Smart Citys Gemeinschaft konstituieren kann? Welche Aushandlungsprozesse braucht unsere Gesellschaft heute? Wie geht Demokratie digital? Wie könnte ein Verhandlungsraum aussehen, in dem die Entstehung der smart city ethisch reflektiert werden kann? Und: Welche Rolle spielt in der Konstitution der digitalen Polis die Kunst? Welche das Theater? Das Publikum hat die Möglichkeit, sich mittels Slido an der anschließenden Diskussion zu beteiligen, indem es auf http://www.tdo.li/enjoy Fragen an die Referent*innen richtet. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der Veranstaltungsdauer möglicherweise nicht alle Fragen berücksichtigt werden können. Mit Prof. Dr. Sabine Sachweh (FH Dortmund, Idial) und Harald Wolff (Vorsitzender der Dramaturgischen Gesellschaft) Am Sa., 31. Oktober 2020, 19.30 Uhr