Über

Positionen

Die Welt, wie sie sich uns darstellt, ist komplexer geworden. Die Anzahl der losen Informationsenden, die in unsere Wahrnehmungsbereiche hineinragen, hat sich explosionsartig erhöht. Ob Technologie, Wissenschaft oder Politik: Die Zusammenhänge sind vielschichtiger und widersprüchlicher geworden. Die Art und Weise, wie sich Öffentlichkeit organisiert, politische Diskurse geführt werden und wie wir arbeiten und zusammenleben, hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. An alldem hat die Digitalisierung aller Lebensbereiche ihren nicht zu unterschätzenden Anteil. Die Werkzeuge, die sie kreiert, werden von den Menschen heute selbstverständlich genutzt, und wir stehen nun vor der epochalen Aufgabe, die zahlreichen neuen Verbindungen von digitaler und analoger Welt, also die Digitalität, zu untersuchen: phänomenologisch, soziologisch, philosophisch, technisch und – als Kerndisziplin der AKADEMIE – künstlerisch.

Wie reagiert das Theater auf diese Veränderungen? Mit welchen Erzählweisen, Versuchsanordnungen und technologischen Erfindungen? Welches Know-How brauchen Theaterschaffende jetzt? Und welches in der Zukunft? Welche Werkzeuge können und müssen die Theater selbst entwickeln? Für welche Berufsfelder der Darstellenden Kunst müssen wir als technikaffine Kunstschaffende neue Möglichkeiten der Weiterbildung anbieten? Welche neuen Möglichkeiten der Narration ziehen in das Theater ein, katalysiert durch neue Technologien? Welche gesellschaftlichen Debatten können in den Theatern durch die Anwendung digitaler Technologien aufgegriffen oder sogar angestoßen werden? Was sind die Themen der Digitalen Moderne? Wie lässt sich Technologie – als Mittel der Herstellung und Gegenstand der Betrachtung – in einem künstlerischen Möglichkeitsraum sinnlich erfahren und diskutieren?

Events

OPEN LAB // Jahreskonferenz der Dramaturgischen Gesellschaft

Es ist schon wieder Abschluss! Das 3. Fellowship neigt sich inmitten des aktuellen Shutdowns dem Ende zu. Über 5 Monate haben die Fellows der Akademie für Theater und Digitalität an ihren Forschungsprojekten gearbeitet und trotz aller pandemiebedingten Widrigkeiten und Unterbrechungen, Ungewissheiten und Umdisponierungen, laden wir zum Auftakt der Jahreskonferenz der Dramaturgischen Gesellschaft am 23.01.2021 ab … Mehr lesen

Neues

„Lorenz.io“ beim Civil Match Forum (Ukraine)

Das Goethe-Institut der Ukraine und die deutsche Botschaft in Kiev veranstalten vom 21.-24. September für zahlreiche NGO-Akteur*innen das Civil Match Forum (https://civil-match.online/) – ein viertägiges Online-Symposium zu internationalen Kooperationen in (post)pandemischen Zeiten. Unter den zahlreichen Veranstaltungen gibt es am 22.09. einen Expert*innen-Talk zu unserer binationalen Kooperation mit dem Goethe-Institut in Kiev, dem ukrainischen Gogol-Fest (https://gogolfest.org/) … Mehr lesen

Neue Ausschreibung online

Die Ausschreibung für den Forschungszeitraum September 2021 bis Januar 2022 ist online und endet am 4. Oktober. Die Ausschreibung richtet sich an Menschen, die an der Erforschung von künstlerisch-technischen Zusammenhängen bei digitalen Narrationen in theatralen Räumen sowie deren praktischer Umsetzung interessiert sind. Erwartet werden Postgraduierte aus künstlerischen und / oder technischen Bereichen der Darstellenden Künste, … Mehr lesen

Call for application out now

The call for application for the research period September 2021 to January 2022 is online and ends on October 4. The call is addressed to people interested in researching artistic-technical contexts in digital narratives in theatrical spaces and their practical implementation. Postgraduates from artistic and / or technical fields of the performing arts are expected … Mehr lesen

Das House. Re-Inventing the Real

Auf den letzten Metern der Intendanz versucht ein Team rund um das Schauspiel Dortmund und die Akademie für Theater und Digitalität etwas Neues: ein rein digitales Theatererlebnis im Virtuellen Raum und gleichzeitig eine Einladung zu einem neuen, noch im Entstehen begriffenen Projekt. Das House – Reinventing the Real ist ein Debattenbeitrag um die Frage, ob … Mehr lesen

Fellowships

Finanziert durch die Kulturstiftung des Bundes vergibt die Akademie insgesamt 54 Stipendien in den Jahren 2019 – 2022 für jeweils fünf Monate, in der Regel für die Monate September bis Januar und Februar bis Juni.

Die Ausschreibung richtet sich an Menschen, die an der Erforschung von künstlerisch-technischen Zusammenhängen bei digitalen Narrationen in theatralen Räumen sowie deren praktischer Umsetzung interessiert sind. Erwartet werden Postgraduierte aus künstlerischen und / oder technischen Bereichen der Darstellenden Künste, die in digitalen Methoden (Motion Capturing, Coding, XR, VR, AR, Sensorik, Robotik, Informatik u.a.) forschen und arbeiten wollen.

Die Auswahl der Fellowships für die Zeit Februar bis Juni 2021 ist abgeschlossen, in Kürze findet die Auswahl des Fellowships für den Forschungszeitraum September 2021 bis Januar 2022 statt. Derzeit sind keine Fellowships ausgeschrieben.


DIE JURY

  • Laura Åkerlund (Intendantin Komische Oper, Helsinki)
  • Dinesh Chenchanna (ZDF Mainz, Stabsstelle „Digitale Partnerschaften“ )
  • Jasmin Grimm (Rosy DX, Kuratorin, creative producer)
  • Tina Lorenz (Staatstheater Augsburg)
  • Prof. Sabine Sachweh (FH Dortmund, Idial)
  • Amy Stebbins (Alumni, Autorin, Regisseurin)
  • Hubert Eckart (DTHG)
  • Prof. Friedrich Kirschner (HfS Berlin)
  • Marcus Lobbes (Direktor der Akademie)
  • Lucas Pless (Coding, Engineering, TL Akademie)
  • Mario Simon (Audio-visuelle Medientechnik Akademie)
  • Kay Voges (Gründungsdirektor Akademie)

Fellows

Die Verflechtung des Menschen mit seinem technologischen Umfeld und die einhergehenden emotionalen Anforderungen sind die Ausgangspunkte für die Installationen und Performances von Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten. Dabei werden die auf Recherche basierenden Inhalte durch abstrahierende Erzählungen und szenische Momente innerhalb der Installationen verarbeitet: Textfragmente, Sound, Objekte und performative Elemente bilden Narrationen, welche ausgehend von Phänomenen der Gegenwart Vorschläge für eine alternative Sichtweise machen und spekulative Blicke in die Zukunft wagen.

Seit diesem Jahr beschäftigt sich das Duo mit Infrastrukturen und Logistik, der zunehmenden Digitalisierung und möglicher Narrative, die sich in und um logistische Hallenkomplexe zutragen können. Neben der Veränderung von Arbeitswelten, in denen sich Menschen bewegen, recherchieren sie im Kontext neuerer Entwicklungen anwendbarer Innovationen zur Mensch-Maschine Interaktion.

 

Als Duo arbeiten Lex Rütten und Jana Kerima Stolzer seit 2016 zusammen. Die ersten gemeinsamen Projekte realisierten sie während des Studiums an der Kunstakademie Münster und Düsseldorf. In den vergangenen Jahren entwickelten die beiden szenische Installationen an der Schnittstelle von Ausstellungsraum und Bühne, darunter kürzlich für die Cabin Crew Night der Ruhrtriennale, Bochum, im Museum Folkwang, Essen, im Dortmunder Kunstverein sowie für Atelier, Pact Zollverein, Essen.

Lena Biresch ist Autorin, Regisseurin, Kuratorin, Dramaturgin und Spieleentwicklerin. Nach ihrem Studium in Hamburg und Neapel hat sie zuletzt eine zweite Ausbildung zur VR-Spiele-Programmiererin am SAE Institute Hamburg (für Unity) absolviert.

Ihr Forschungsprojekt „HoloPy³“, ein kooperatives Spiel in und mit Virtualität, untersucht die Erweiterung des Theaters um digitale Medien, erforscht die Einsatzbarkeit von Hologrammen und Virtual Reality. „HoloPy³“ reflektiert diesbezüglich den inhaltlichen und künstlerischen Mehrwert dreidimensionaler und interaktiver Erzählformen – insbesondere angesichts der nichtexistenten vierten Wand in diesen Medien. „HoloPy³“ bringt Theater, Hologramme und Virtual Reality neu zusammen: Zunächst Theater als Ort der verkörperten Aufführung, der rituellen Vorstellungspraxis und des gesellschaftlichen Austauschs; dann Hologramme als kollektiv wahrnehmbare augmentierte (erweiterte) Realität; und schließlich Virtual Reality als sich erst in der bewussten Wahrnehmung des Einzelnen realisierende Erfahrung. Konkret wird Lena Biresch erforschen, wie sich in einer virtuellen Umgebung reale Personen als Hologramm live realisieren lassen.

 

 

Lukas Rehm hat Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert, zuvor Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU in München. Er war Stipendiat verschiedener Institutionen (Spatial Sound Institute in Budapest u.a.) und hat zahlreiche Installationen, Kompositionen und Theaterperformances umgesetzt.

Sein Projekt „Sensory Airplanes“ ist eine Weiterentwicklung und zugleich Transformation umfassenden kompositorischen, dokumentarischen und filmischen Materials aus der Musiktheater-Produktion „Castor&&Pollux“ in eine theatrale Installation mit interaktiven Elementen. „Sensory Airplanes“ verknüpft die Barockoper „Castor et Pollux“ von Jean-Philippe Rameau mit einer von Lukas Rehm entwickelten, digitalen Neukomposition für ein interaktives Raumklangsystem (4DSound).

Marco Donnarumma gehört zu den profiliertesten Performern, Sound- und Medienkünstlern Italiens, der u.a. einen PhD in Arts and Computational Technology des Londoner Goldsmiths College inne hat. Seine Arbeiten balancieren auf der Grenze zwischen Körper, Politik und Technologie, sie verbinden Sound, Datenanalyse und Biotechnologie.

Donnarumma verbindet seit Anfang der 2000er Jahre zeitgenössische Performance, neue Medienkunst und Computermusik miteinander. Er manipuliert Körper, kreiert Choreographien, konstruiert Technik und komponiert Klänge und verbindet so Disziplinen und Medien zu einer eigenwilligen, sinnlichen, kompromisslosen Ästhetik.

Er ist international anerkannt für Solo-Performances, Bühnenproduktionen und Installationen, in denen der Körper zu einer morphenden Sprache wird, um kritisch über Ritual, Macht und Technologie zu sprechen.

In den letzten fünfzehn Jahren tourte er regelmäßig durch große und unabhängige Theater, Konzerthäuser, Festivals und Museen auf der ganzen Welt und erhielt in jüngster Zeit zahlreiche Anerkennungen für sein Repertoire: Digital Award beim Romaeuropa Festival 2018 für „Eingeweide“; zwei Auszeichnungen bei der Bains Numériques Biennale 2018, sowie die Auszeichnung (2. Preis) in Soundart beim Prix Ars Electronica 2017 für „Corpus Nil“; Künstler des Wissenschaftsjahres 2018 durch das deutsche Bundesministerium für Forschung und Bildung für „Amygdala“.

Im Jahr 2019 gründete er gemeinsam mit Margherita Pevere und Andrea Familari die Künstlergruppe Fronte Vacuo.

 

Andrea Familari hat nach seinem Studium der Kunstgeschichte in Pisa mit Theater, Musik und zeitgenössischer Kunst gearbeitet, insbesondere in der audio-visuellen Performance-Szene. Er ist ein Multimedia-Künstler, dessen Forschung sich aus der Untersuchung von generativen Prozessen speist, die anhand von Geräuschen analysiert und über verschiedene Medien ausgedrückt werden: Video, interaktive Installationen, Drucke.

Seit 2011 experimentiert er und etabliert seine Praxis innerhalb der internationalen Underground-Medien- und Kunstszene. Mit seinem Repertoire ist er regelmäßig in Theatern und Konzertsälen präsent, auf Festivals und in Museen – und wurde in 23 Ländern weltweit präsentiert.

Seit 2011 leitet er FAXstudio, ein multidisziplinäres Studio, das audiovisuelle Performances, Lichtdesign, Szenografie und Videoclip-Produktion kuratiert. Im Jahr 2017 gründete er psst.one, einen Video-Forschungskanal, der sich auf wöchentliche Interviews mit Künstler:innen konzentriert, deren Praktiken sich auf den audio-visuellen Bereich beziehen.

Im Jahr 2019 gründete er zusammen mit Marco Donnarumma und Margherita Pevere die Künstlergruppe Fronte Vacuo.

 

In ihrem Forschungsprojekt „Humane Methoden“ arbeiten sie mit Körpersensoren, robotergestützten Prothesen, Methoden der künstlichen Intelligenz und lassen Musik und Licht interaktiv darauf reagieren. „Humane Methods“ soll später ein kollektives gesellschaftliches Experiment sein, das Technologie, Kunst und soziale Teilhabe in einer ungewöhnlichen Erzählform verbindet. Es transformiert den bisherigen Ansatz des Theaters auf physischer und konzeptueller Ebene grundlegend.

Ziel des Projekts ist die Neuentwicklung und Erprobung interaktiver Visualisierungssysteme für Mixed Reality im Theater. Durch den Einbezug von Virtual Reality, Motion Capturing und Computerspiel-Mechaniken wollen die beiden Fellows Theater multimedial erweitern und neue Möglichkeiten der 3D-Darstellung realer Körper und Interaktion schaffen.

Nils Corte hat Informatik an der FU Berlin studiert, ist Musiker (Pianist), Theaterautor, Produzent und Programmierer. Seinen künstlerischen Schwerpunkt hat er in der Remix-Kultur gefunden. Mit seiner Band „Ganz Gut“ spielte er auf namhaften Festivals und Bühnen. Zuletzt schrieb er „Mord auf dem Holodeck“, „Depressiv Tropical“ u.a. Seit 2015 ist er Veranstalter des Musik- und Kulturfestivals „Klingt Gut“. Zur Zeit arbeitet er an der Visualisierungssoftware „Peppers Holosuite“, die es Schauspieler:innen ermöglicht, mit holografisch projizierten Objekten auf der Bühne zu interagieren und diese für das Publikum simultan erfahrbar zu machen.

Roman Senkl ist Regisseur, Autor und Absolvent des Studiengangs „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin. Von 2018-2020 arbeitete er als Dramaturg am Schauspiel Dortmund. Zuvor war er u.a. Hausautor am Theater Koblenz. Neben seinem Regiestudium an der HfS Berlin realisierte er zahlreiche Theaterprojekte als Dramaturg, Autor und Regisseur in Deutschland, Österreich und im Internet – u. a. mit  onlinetheater.live, minuseins, K.G.I.). Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt auf Digitalen Technologien: Interactive Storytelling, VR, Mixed Reality u.a. Er ist Gastdozent an der Kunstuniversität Graz, war Gastlektor an der Princeton University und der Cornell-University. Roman Senkl gewann über 20 internationale Kreativpreise, u.a. den Goldenen Löwen / Cannes.

 

Vesela Stanoeva hat 2013 ihr Bachelor-Studium in Interior Design an der New Bulgarian University abgeschlossen, im Anschluss zwei Semester an der Design Academy Eindhoven studiert und 2019 ihre Masterarbeit in Szenografie zu dem Thema “Do Not Panic. Merging Virtual & Physical Spaces” an der Fachhochschule Dortmund erfolgreich vollendet.

Derzeit promoviert sie an der Fachhochschule Dortmund und der Bergischen Universität Wuppertal zu dem Thema “Hybrid Scenography. Intervention, Immersion, Illusion”. Darüber hinaus lehrt sie als Gastdozentin an der Fachhochschule Dortmund im Studiengang Photographic Studies.

Den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit setzt die Begegnung mit Identitätsproblemen und ihren Erscheinungsformen. Die daraus resultierenden partizipatorischen, sinnlichen und immersiven Kunstwerke manifestieren sich in hybriden Erlebnissen, welche die ungewisse Zukunft der Post-Antroposzene aufgreifen und sowohl virtuell als auch physisch in traumartige Welten und surreale Albträume transformieren.

 

In ihrem Projekt „You Better Don’t Know” wird das Verhältnis von Umwelt, Mensch und Realitätssinn hinterfragt und inszeniert. „You Better Don’t Know” fungiert infolge dessen als spekulative Plattform für paranormale und außerirdische Erfahrungen.

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen: Das digitale Zeitalter eröffnet neue Möglichkeiten, kulturelle Inhalte durch verschiedene innovative Technologien zu präsentieren und zu erleben. Diese neuen digitalen Technologien ermöglichen es wiederum, bestehende Umgebungen als einen Ort zu erweitern, an dem „alles möglich“ ist.

Vivian Lu ist Kreativdirektorin von We Create International. In Macau ansässig hat sie als Visual Designer an vielbeachteten Bühnen- und Performance-Produktionen mitgewirkt. Vom Bühnenbild und Kostümentwurf über Fashion-Shows bis hin zu aufwendigen Veranstaltungen für große Unternehmen: Vivian Lu präsentierte über 60 Shows in den vergangenen fünf Jahren im internationalen Kontext.

Als Bühnenbildnerin war Vivian immer leidenschaftlich daran interessiert, stärkere Verbindungen zwischen dem Publikum und ihren Entwürfen zu gestalten; ihr Hauptinteresse gilt aber seit einigen Jahren der Einführung neuer Technologien und Innovationen in traditionelle Theaterformen.

Vivian Lu erhielt 2019 eine Auszeichnung des DFA-Design for Asia Awards, die insbesondere herausragende Designs würdigt.

Alumni

Alexander Nham ist interdisziplinärer Performer und Musiker in analogen wie digitalen Räumen mit medientechnischem Background. Mit dem Performance Kollektiv Inner Rise bewegt er sich auf den Bühnen bei KAMPNAGEL, THALIA THEATER und im FUNDUS THEATER durch Hamburg, landete dabei auch im AGORA THEATER im belgischen St. Vith und stand auch schon vor der Kamera Luise Donschens.

Beim Experimentieren mit digitalem Theater, konzipierte er VisionTale eine raumfüllende, immersive Videoinstallationen mit Escaperoom-Elementen und interaktivem Theater. Im Februar 2019 ist Alexander Nham dem Künstlerinnen-Kollektiv Blutende Freischwimmerinnen beigetreten und arbeitet darunter an Virtual Reality Experiences u.a. im Lichthof Theater und auf dem SKANDALØS Festival 2019.

Mail
alexander.nham.fellow@theater.digital

Amy Stebbins ist eine US-amerikanische Autorin und Regisseurin. Ihr Theater liegt an der Schnittstelle von Performance, Oper und neuen Medien. Sie hat an Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und dem Staatstheater Augsburg gearbeitet. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie an der Berliner Volksbühne, wo sie beiTheatermachern wie René Pollesch, Sebastian Baumgarten und Chris Kondek hospitierte und assistierte. Residenzen und Stipendien sind u.a. das Bundeskanzler-Stipendium (Alexander von Humboldt-Stiftung), die Akademie Musiktheater heute und der Fulbright-Stiftung.

Stebbins hat sich auch intensiv dafür eingesetzt, institutionelle Reformen in der Entwicklung neuer (Musik)Theaterstücke sowohl im Sprechtheater als auch in der Oper voranzutreiben. Sie hat mehrere transatlantische Austauschprogramme für Künstler und Kulturadministratoren von Institutionen wie der Steppenwolf Theatre Company, dem Goodman Theatre, den Münchner Kammerspielen und dem Gärtnerplatztheater organisiert. Zusammen mit Hauke Berheide ist sie Mitbegründerin von New Opera Dialogues, einer von Künstlern geleiteten Platform zur Förderung des internationalen Dialogs über Ästhetik und „best practices“ für zeitgenössische Oper.

Stebbins promovierte in Film- und Medienwissenschaften und Germanistik an der University of Chicago und hat einen B.A. in Geschichte und Literaturwissenschaft von der Harvard University.

https://www.amystebbins.net

Als raumgreifende Szenarien und Wiederaufführungen von Versatzstücken von Alltagswelt, changieren die Arbeiten von Andrea Winkler zwischen Installation, Skulptur und Objet trouvé. In diesen szenischen Komplexen spiegelt sich ihr Interesse an dem Material und den Objekten einer Lebenswelt, die geprägt ist von einer immer stärker wirksamen Bühnenhaftigkeit und Theatralität, Warenfetischismus, Szenarien der räumlichen wie ideologischen Grenzziehung, Sicherheits- und Verwertbarkeitsdenken.

Andrea Winkler (CH/AUT) studierte Fine Art Media an der Slade School of Fine Art in London und an der HfbK Hamburg. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, wie u.a. im HKW Berlin, KAI 10 | Arthena Foundation, Aargauer Kunsthaus, nbk Berlin, Frankfurter Kunstverein, KM – Halle für Kunst und Medien Graz oder Devening Projects Chicago, und vielfach ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Förderpreis der UBS Kulturstiftung für ihre Recherchen zur Post-Digitalität und neuem Materialismus, 2021 ist sie Artist in residence at TaDA, Textile and Design Alliance Ostschweiz.

Seit einiger Zeit arbeitet sie vermehrt an Projekten in Kooperation mit der Künstler Stefan Panhans, mit dem sie u.a. 2019 den Innogy Visit Award für das Experimental-Film-Musical »Defender« erhielt, 2020 bei der Ausstellung »Zin Ex – From Abstraction to Algorithm«, Centro Tabakalera, San Sebastian teilnimmt, und 2021 eine Solo Ausstellung im HMKV Dortmund haben wird.

 

http://www.andreawinkler.org/

Ariane Trümper ist eine in Rotterdam lebende Szenografin, Medienkünstlerin und Forscherin. Ihre Arbeiten bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen Medienkunst, Performance und Raumgestaltung – sie erforscht Wahrnehmungs- und performative Prozesse, die durch Körper und Technologien gefiltert werden. Ariane Trümper hat einen Master of Fine Arts in Szenografie und absolviert zur Zeit einen PhD an der Hochschule der Künste (HKU) und der Universität für Humanistik in Utrecht.

Sie erhielt ein Stipendien vom Zentrum für Bildende Kunst in Rotterdam (CBK) für ihre Forschung über das Erleben von Raum durch Klang, ist Redaktionsmitglied der niederländischen Forschungsgruppe Plattform-Szenografie und nimmt regelmäßig an Forschungsformaten teil (wie z.B. der Forschungsakademie in Zürich oder der Akademie für Theater und Digitalität am Theater Dortmund). Sie kreiert performative Installationen, Bühnenbilder und Medienarbeiten und ist Tutorin am MA Scenography-Programm der HKU.

 

http://www.arianetruemper.de

Mit dem Theaterlabel internil und unter eigenem Namen realisiert Arne Vogelgesang seit 2005 freie Theaterprojekte, die mit verschiedenen Zusammensetzungen von dokumentarischem Material, neuen Medien, Fiktion und Performance experimentieren. Insbesondere interessiert er sich seit Längerem für neue Formen radikaler politischer Subjektivierung im Internet und die Erzählungen und mimetischen Felder, die sie hervorbringen. Außerdem hält er Vorträge und gibt Workshops zu seinen Recherchen und schreibt gelegentlich einen Text.

Mehr: http://vogelgesang.internil.net

Christiane Hütter ist freischaffende Künstlerin und Diplom-Psychologin. Mit den Mitteln von Storytelling und Game Design analysiert sie Systeme und schafft Möglichkeitsräume an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und öffentlichem Raum. Sie hat das Netzwerk Invisible Playground mitbegründet und diverse spielorientierte Projekte für und mit Kulturinstitutionen in aller Welt künstlerisch verantwortet. Sie ist die Inhaberin der digitalen Literatur-Plattform polyplot.io und hat gemeinsam mit Frank Rieger den interaktiven Roman Gefährliche Menschen geschrieben. Christiane Hütter lehrt regelmäßig an Kunst/Film-Universitäten, gibt zukunfts-positive Worldbuilding-Workshops und -Coachings und arbeitet mit Institutionen an deren Beziehung zum Publikum (in spe).
Mail
christiane.huetter.fellow@theater.digital

Gloria Schulz ist Digital Artist aus Hamburg. Sie ist Gründungsmitglied des Kollektivs »Blutende Freischwimmer*innen«, fühlt sich in grauen Fenstern am Wohlsten und erforscht als visuelle Hackerin immersive Illusionsräume.

Ihre Arbeiten als Creative Coderin und Performerin werden bundesweit präsentiert. So verwebte sie Motion Capture sowie Photogrammetrie Techniken mit performativen Elementen in den transgenerationellen Workshops “Ich, Avatar” und “Wir, Welt” am Theatre of Research FUNDUS THEATER in Hamburg, realisierte mit “Raum im Kopf” eine VR Inszenierung im Rahmen vom Bürger*innenbühnen Projekt “Stadttheater” des LICHTHOF Theaters in Hamburg und erschuf mit ihrem Kollektiv und jungen Hacker*innen eine KI die gelernt hat was Glück ist und dies nun mit ihren Besucher*innen teilt beim “Digitalen Welten” Festival in Frankfurt. Zudem forscht sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg über Narrativen in VR, unter anderem im Austausch mit der California State University in Long Beach über die Erweiterung von Oper durch VR im Forschungsprojekt “Myths Stories”. Neben ihrer Arbeit als freischaffende Künstlerin ist sie als Creative Producer Teil des »NODE Forum for Digital Arts« Festivals in Frankfurt und verknüpft Creative Coding mit künstlerischen Praktiken.

Als Fellow an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund überwindet und erweitert sie die singuläre Erfahrung in virtuellen Welten, sowohl technisch als auch narrativ.

Mail
gloria.schulz.fellow@theater.digital

Der Komponist Hauke Berheide ist Rom-Preisträger, Förderpreisträger des Landes NRW und Preisträger von Music Theater Now. Arbeiten für die Düsseldorfer Symphoniker, Hamburger Philharmoniker, Duisburger Philharmoniker, das Freiburger Philharmonische Orchester, das NDR Symphonieorchester Hamburg, Ensemble Modern, die Staatsoper Saarbrücken u.v.a.

Markus Schubert ist Hacker, Game Designer, Gründer und Geschäftsführer der Nebelflucht GmbH, Initiator der Gaming Plattform toto.io und Mitinitiator der Leseplattform polyplot.io. Er ist studierter Informatiker mit über 15 Jahren Erfahrung im IT-Consulting als Software-Entwickler und -Architekt. Seit vielen Jahren arbeitet er sowohl in der freien Szene als auch an Stadt- und Staatstheatern mit verschiedenen Gruppen und Künstlern an interaktiven Spielen, partizipativen Formaten und immersiven Installationen. Dazu gehören „Der Spalt“ am Grillo Theater in Essen, „Game Over“ am Staatstheater Saarbrücken, „No Work And All Play“ am Staatstheater Nürnberg und vielen anderen. 

Stage No More ist ein 2014 gegründetes Kunstkollektiv mit Sitz in Peking. Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten Bereichen der Kunst. Unsere Kunstpraxis beschäftigt sich mit Fragen der zeitgenössischen Identitäten, der digitalen Existenz, der Cyberkultur, des öffentlichen Diskurses in den Medien sowie mit unserem Verhältnis zu Virtualität und Realität.

Team

Michael Eickhoff studierte Geschichtswissenschaft, Germanistik und Soziologie in Bielefeld und Paris. Seit 2000 arbeitet er als Produktionsleiter, Dramaturg, Kurator und Dozent für verschiedene Theater (Theater Bonn, Wiesbaden und Bielefeld) und Hochschulen. Von 2010 bis 2020 war er als (Chef-)Dramaturg Teil des künstlerischen Leitungsteams am Schauspiel Dortmund unter der Intendanz von Kay Voges. Hier hat er u.a. eine Vielzahl von Inszenierungen begleitet, Diskursreihen, Festivals und internationale Gastspiele kuratiert sowie die Akademie für Theater und Digitalität konzeptionell mit aufgebaut.

Sein besonderes Interesse gilt einem Theater im Diskurs mit diversen gesellschaftlichen Akteur:innen – im Austausch mit politisch-künstlerischem Aktivismus, Journalismus und mit einer Vielzahl angrenzender Disziplinen der Kunst.

Seit Sommer 2020 ist er Teil der Akademie für Theater und Digitalität hier u.a. für (internationale) Vernetzung und Kooperationen zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft zuständig.

Mail
michael.eickhoff@theater.digital
Phone
+49.231.22614336

Mit der Intention, Innovation und Entwicklung zu fördern, agiert Stefanie Frauwallner als Kulturmanagerin an der Schnittstelle zwischen Theater, Wirtschaft und Recht. Sie war als Geschäftsführerin und Mitglied des Direktoriums der Neuköllner Oper Berlin an einem Uraufführungshaus für Musiktheater tätig, hat als geschäftsführende Dramaturgin am Badischen Staatstheater Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit und Erweiterung der Internationalisierung umgesetzt und sich als Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Freien Darstellenden Künste für die Interessen von rund 25.000 Kunstschaffenden eingesetzt. Als Vortragende und Mentorin begibt sich Stefanie Frauwallner im Rahmen des Performing Arts Programm Berlin in aktiven Austausch mit Kunstschaffenden der Freien Darstellenden Künste. Ihre betriebs- und rechtswissenschaftliche Spezialisierung liegt im Bereich des Public- und Non-Profit-Management. Mit dem Ziel, ein innovationsfreudiges Umfeld für künstlerische Prozesse zu schaffen, strebt Stefanie Frauwallner nach Optimierung in organisatorischen und administrativen Bereichen sowie der Schaffung von geeigneten strukturellen Rahmenbedingungen.

Mail
stefanie.frauwallner@theater.digital

Der gebürtige Dortmunder Philipp Kramer ist seit früher Kindheit begeisterter Bastler. Das Interesse an Automatisierung in Hard- und Software vertiefte er in einem Studium der Angewandten Informatik mit dem Schwerpunkt Robotik an der Technischen Universität Dortmund. Zur Unterstützung in den Themen Technik und Digitalität ist er seit 2019 an der Akademie tätig.

Mail
philipp.kramer@theater.digital

Viviane Lennert studierte Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft und Soziologie, bevor sie sich während ihres Masterstudiums der Szenischen Forschung an der Ruhr Uni Bochum verstärkt mit Video, Sound und fragmentierter Narration auseinandersetzte. Sie tourte mit der avantgardistischen Schlagerband „Viktoria Sigrid“, als Donna Vivo produziert sie audiovisuelle Collagen, als Teil der Gruppe „Impulse ULTRAS“ inszenierte sie 2018 bis 2020 das Publikum-Sein als inklusiven, performativen Akt. Zwei Jahre lang war sie Teil des Leitungsteams des „Zeitzeug_Festivals“ in Bochum. In wechselnden Konstellationen arbeitet sie zwischen Form und Format, an der Akademie arbeitet sie als Projektkoordinatorin an der Zukunft des Theaters.

Mail
viviane.lennert@theater.digital

Marcus Lobbes arbeitet seit 1995 als Regisseur und Ausstatter im Musik- und Sprechtheater.

Seine Schwerpunkte sind kompromisslose Klassiker-Umsetzungen sowie zahlreiche Ur- und Erstaufführungen in vielen renommierten Theatern der Republik (Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Freiburg, Nationaltheater Mannheim, die Staatstheater in Kassel, Mainz, Saarbrücken, Darmstadt und Braunschweig, Schauspiel Dortmund, Wuppertaler Bühnen u.v.a.). Neuartige kollektive Arbeitsformen mit den Ensembles und sein enger Kontakt zu zeitgenössischen Autor_innen zeichnen seine künstlerische Handschrift aus.

Neben zahlreichen Einladungen und Auszeichnungen hält sein Ansatz auch in der Nachwuchs-Ausbildung Einzug: So wurde er in der jüngsten Zeit als Gastdozent und Redner an die Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg, das Salzburger Mozarteum, die Universität Rostock, die Hochschule Mainz, die Kunstuniversität Graz und die Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf eingeladen.

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marcus.lobbes@theater.digital
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+49.231.22614331

Veronika Ortmayr studierte Medien- und Kulturwissenschaften und Medienkulturanalyse. Sie arbeitete als freie Journalistin und Autorin im Bereich Kultur, bis sie 2014 als Referentin der Intendanz ans Düsseldorfer Schauspielhaus wechselte. Bereits seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt sie sich mit Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien, als IT-Managerin arbeitete sie vor dem Masterstudium mehrere Jahre für Siemens SBS. Besonders interessieren sie Genderaspekte von Mensch-Maschinen und die Kulturgeschichte der Digitalität. Seit Anfang 2019 gehört sie als Referentin des Direktors zum Team der Akademie.

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veronika.ortmayr@theater.digital
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+49.231.22614332

Lucas Pleß, geboren im Orwell‘schen 1984, arbeitet als Software Developer an verschiedenen Kreativprojekten. Das Studium der Technischen Informatik prägt auch seine Freizeit, in der er sich mit Schaltungsbau, Lasern und blinkenden Gadgets beschäftigt. Als Ausgleich zum Computerleben ist er leidenschaftlicher Mountainbiker und Kletterer. 2013 entwickelte Lucas Pleß für Der Live-Code: Krieg und Frieden im globalen Dorf (Regie: Daniel Hengst) diverse Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine, diese Arbeit führt er beim Projekt Bioadapter mit Daniel Hengst (auf dem Schauspiel Dortmund-Festival CYBERLEIBER 2013 – Letzte Dramen zwischen Mensch und Maschine) und zuletzt bei 4.48 Psychose von Sarah Kane (Regie: Kay Voges) fort.

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lucas.pless@theater.digital

Mario Simon studierte nach dem Abitur Germanistik, Literatur- und Kulturwissenschaften, Film- und Medienwissenschaften sowie Philosophie an der Universität Bonn, der TU Dortmund und in Hagen. In Bonn arbeitete er von 2010-2011 im Forschungsprojekt „Mediatisierte Welten“ – Deliberation im Netz: Formen und Funktion des digitalen Diskurses am Beispiel des Microblogging-Systems Twitter“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Am Schauspiel Dortmund arbeitete Mario Simon von 2013-2020 unter der Intendanz von Kay Voges, zunächst als Regieassistent, ab 2013 als Videokünstler und Leiter der Videoabteilung. Nach seiner ersten Arbeit am Schauspiel Dortmund mit „Einige Nachrichten an das All“ (Regie: Kay Voges, Beste Inszenierung NRW Theatertreffen 2013, 2. Platz Experimental Film Sunset Filmfestival Los Angeles) arbeitete er mit als Videokünstler mit den Regisseur*innen Kay Voges (u.a. „Die Borderline Prozession“ und „Die Parallelwelt“), Claudia Bauer, Jörg Buttgereit und Klaus Gehre („Minority Report – der Live-Film“ sowie mit dem Regiekollektiv sputnic am ersten Live-Animationsfilm der Welt: „Die Möglichkeit einer Insel“ und Marcus Lobbes bei „Ich, Europa“. 2017 wurde Mario Simon mit dem Nachwuchsförderpreis des Landes NRW ausgezeichnet.

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mario.simon@theater.digital
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+49.231.22614333

Kay Voges ist seit 2020 Direktor des Volkstheaters in Wien. Als Intendant hat er das Schauspiel Dortmund von 2010-20 geleitet. Kay Voges arbeitet seit 1998 als Regisseur für Schauspiel und Oper – z.B. am Schauspiel Dortmund, der Staatsoper Hannover, der Oper Dortmund, der Volksbühne Berlin, dem Hamburger Schauspielhaus, dem Schauspiel Frankfurt, am Staatsschauspiel Dresden, an den Staatstheatern Darmstadt, Kassel und Stuttgart, am Theater Magdeburg, am Theater Bonn sowie an den Bühnen von Münster und Moers.

Wichtige Arbeiten waren Voges’ Theateradaption von „Der Meister und Margarita“ (2012), „Einige Nachrichten an das All“ von Wolfram Lotz, das als multimediale Begegnung zwischen Theater und Film die Spielzeit 2012/2013 im Schauspiel Dortmund eröffnete) und seine Theaterbearbeitung von Vinterbergs „Das Fest“. Mit der Multimedia-Performance „DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen“ (2013) setze er seine Arbeit an der Schnittstelle von Theater und Film-/Videokunst fort, auch sein gefeiertes Debüt als Opernregisseur mit „Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf Wartburg“ (Oper Dortmund, 2013) knüpfte fulminant daran an.

Für seine Regiearbeiten wurde Kay Voges mehrfach ausgezeichnet. 2017 wurde seine Inszenierung „Die Borderline Prozession“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen. „Einige Nachrichten an das All“ gewann beim NRW-Theatertreffen 2013 den Hauptpreis als Beste Inszenierung, der Film zur Inszenierung wurde beim Artodocs International Filmfestival in St. Petersburg mit dem ersten Preis für die beste Regie und beim Sunset Film Festival Los Angeles mit dem zweiten Preis in der Kategorie Experimental Film ausgezeichnet. Voges‘ Arbeiten forschen konsequent an der Schnittstelle von Theater und Digitalität – Anlass für ihn, 2017 die Gründung der Akademie zu initiieren und als Gründungsdirektor zu fungieren.

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kay.voges@theater.digital

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Akademie für Theater und Digitalität

Theaterkarree 1-3
44137 Dortmund

Fon: +49 (0) 231 226 14330

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