Im Rahmen des Projekts untersuchten neun Theaterproduktionen, wie neue Technologien in künstlerische Prozesse integriert werden können – von digitalen Dramaturgien und hybriden Aufführungsformaten bis hin zu neuen Formen der Publikumsinteraktion. Einige dieser Werke haben seitdem internationale Anerkennung gefunden.
Als einer der Projektpartner unterstützte die Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund sechs Produktionen durch Residenzen, Workshops und künstlerische Beratung. Dazu gehörten:
- L'invisible n'est pas inexistant von Venedig Meer (Théâtre de Liège)
- The Trial Against Humanity (Det Norske Teatret)
- Held In Human von Taavet Jansen und Liis Vares (Estnische Kunstakademie)
- RABBIT HOLE (De Toneelmakerij)
- GO! CROSS – ein Stadtspiel von SNG Nova Gorica
- WHITE HUNGER (Oulun Teatteri)
Durch diese Kooperationen brachte die Akademie ihr Fachwissen über die Integration von Technologien wie interaktiven Medien, digitaler Szenografie und neuen Formen des narrativen Designs in Theaterproduktionen ein.
Die im Laufe des Projekts gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sind nun in „ACuTe: Digital Theatre – A Casebook“ dokumentiert, das von der European Theatre Convention (ETC) herausgegeben wurde. Die Publikation vereint Beiträge der 14 Projektpartner aus ganz Europa und reflektiert künstlerische Prozesse, technologische Experimente und neue Arbeitsmodelle für Theater, die sich mit digitaler Innovation beschäftigen.
Die Veröffentlichung des Casebooks fällt mit dem abschließenden ACuTe-Symposium in Oulu, Finnland, zusammen, das vom Projektleiter, der Oulu University of Applied Sciences, organisiert wird.