[Who] Rules to Encounter

Wie werden wir in Zukunft mit KI-Systemen und Humanoider Robotik interagieren? Wie wollen wir autonom agierende Humanoide Robotik an gesellschaftlichen Lebens- und Arbeitsbereichen teilhaben lassen?

Diese Fragen stehen im Zentrum unseres gemeinsamen Forschungsprojektes mit der Künstlerin und Choreografin Silke Grabinger.

In iterativen Entwicklungssprints mit Tänzer*innen des Ballett Dortmund / NRW Juniorballetts, Studierenden, inklusiven Ensembles und Laiengruppen werden Regeln für die Interaktion mit Humanoider Robotik entwickelt und künstlerisch-choreografisch erprobt. Die Bewegungen werden per Motion Capturing mit generativer KI erfasst. So soll im Verlauf des Projektes eine Verhaltens-Bibliothek für die Interaktion mit Humanoider Robotik entstehen. Zum Abschluss werden die Erkenntnisse in One-on-One-Performances dem Publikum künstlerisch zugänglich gemacht und auf Festivals gezeigt. 

Der Forschungsprozess wird wissenschaftlich begleitet (u.a. von der TU Wien, der JKU Linz und der Kunst-Uni Linz) und öffentlich diskutiert. Als weiterer Partner konnte das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML, Dortmund) gewonnen werden.

„[Who] Rules to Encounter“ wird von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von „Kunst & KI – Fonds für neue künstlerische Perspektiven auf KI und Gesellschaft“ gefördert.


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Neue künstlerische Perspektiven auf KI und Gesellschaft

Mit ihrem Programm „Kunst & KI“ (2024 – 2028) fördert die Kulturstiftung des Bundes die Entwicklung und Umsetzung von elf Projekten, in denen Kulturinstitutionen und Künstlerinnen mit internationalen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Sie experimentieren in künstlerischen Arbeiten mit KI-Technologien und setzen sich mit den gesellschaftlichen Folgen der gegenwärtigen und zukünftigen technologischen Entwicklungen auseinander.


[WRTE] Projektauftakt

Am Freitag, den 29. Mai 2026, fand in der Akademie für Theater und Digitalität der Projektauftakt des auf drei Jahre angelegten Projekts [Who] Rules To Encounter statt.

Der gemeinsame Auftakt bot den beteiligten Gruppen die Möglichkeit, sich kennenzulernen, sich über das Projekt und seine Ziele auszutauschen und zentrale Fragestellungen zu vertiefen. Nach einer Vorstellung stand der Austausch aller Beteiligten im Mittelpunkt.

Am Nachmittag gaben Martina Mara (JKU Linz) und Oliver Schürer (TU Wien) zwei wichtige wissenschaftliche Impulse, die weitere Perspektiven auf die Themen und Fragestellungen des Projekts eröffneten. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Diskussionsrunde.


Partner


Diese 11 Vorhaben wurden im Juni 2025 zur Förderung im Programm “Kunst & KI” ausgewählt:


Mario Pfeifer. Zustand der Nation, Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Sachsen)
Alphabete der Automatisierung, Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung Havixbeck (Nordrhein-Westfalen)
SPECTRAL DIALOGUES, gamut inc GbR (Berlin)
Uncertain Intelligences, Haus der Kulturen der Welt (Berlin)
Our Brood, Haus der Kunst München (Bayern)
Echoes of the Unwritten, Jüdisches Museum Frankfurt am Main (Hessen)
Holly Herndon & Mat Dryhurst: Starmirror, K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
The System Cannot Fail (working title), Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen)
Kaspar 2028, Residenztheater München (Bayern)
School of Cow Comfort, Kunsthalle Osnabrück (Niedersachsen)
[Who] Rules to Encounter, Theater Dortmund (Nordrhein-Westfalen)